Zwei Fragen, die du dir unbedingt einmal stellen solltest [wenn du deine Lebensziele finden willst]

selbstcoaching-visionen-kleinBitte nicht erschrecken!

Es geht heute um Sterben, Tod und Beerdigung. Genauer: Um deinen Tod und deine Beerdigung. Bevor du wegklickst, weil das ein Thema ist, mit dem man sich ja nicht so gerne beschäftigt, lass mich noch schnell sagen:

Es geht auch um deine Träume, deine Lebensziele und um das, was dir wirklich wichtig ist.

Ja, beides gehört zusammen. Wenn du herausfinden willst, was dir wirklich wichtig ist, dann mache dir klar, dass dein Leben begrenzt ist.

Ich werde manchmal gefragt, wie man am besten seine Lebensziele findet. Eine der effektivsten Methoden, die ich kenne, ist es, sich zwei Fragen zu stellen.

Frage 1:
Was würdest du tun, wenn morgen dein letzter Tag wäre?

Wenn du herausfinden willst, was dir wirklich wichtig ist im Leben, dann nimm dir eine halbe Stunde Zeit, hole dir einen Stift und ein Blatt Papier und beantworte für dich diese Frage.

Was würdest du tun, wenn morgen dein letzter Tag wäre?

Deine Freunde zusammen holen?
Eine Abschiedsparty feiern?
Ein Lagerfeuer machen?
Einen letzten Post auf Facebook veröffentlichen?
Arbeiten gehen?
Nochmal eine Runde um einen See gehen?
Oder?

Wichtig ist, dass du dir Zeit nimmst und dich wirklich auf diese Frage einlässt – auch wenn es schwer fällt.

Diese Frage ist eine wirklich sehr gute Selbstcoaching-Frage. Denn diese Frage ist nicht nur eine Frage über das Sterben, sondern noch viel mehr eine Frage über das Leben.

Wenn wir uns mit dem Sterben beschäftigen, wird uns klar: Wir haben nicht unbegrenzt Zeit. Und es wird klar, was in dieser Zeit für uns wirklich wichtig ist.

Wenn du die Frage nach deinem letzten Tag beantwortest, findest du heraus, wie du diese begrenzte Zeit am liebsten verbringen möchtest. Du merkst, was dir wirklich wichtig ist: Welche Menschen du nochmal sehen willst, was du nochmal machen willst, was für dich von Bedeutung ist.

Den Impuls zu diesem Artikel und dieser ersten Frage verdanke ich Nicole vom Blog bewusstgluecklich. Sie hat eine Blogparade zu dieser Frage gestartet, viele Blogger haben geantwortet. Wenn du dich inspirieren lassen willst von anderen Antworten auf diese Frage, dann schaue doch mal bei:

Anna Böhm | passionflow
Mischa Miltenberger | adios-angst
Susanne Mierau | geborgen-wachsen
Pia Mester | malmini
Linda Benninghoff | mymoneymind
oder direkt bei dem entsprechenden Artikel auf bewusstgluecklich.

Wenn du die Vision für dein Leben und deine längerfristigen Lebensziele herausfinden willst, dann ist es sinnvoll die oben genannte Frage noch durch eine zweite Frage zu ergänzen. Und zwar:

Frage 2:
Was soll auf deiner eigenen Beerdigung über dich gesagt werden?

Auch wenn es schwer fällt: Versuche dir deine eigene Beerdigung vorzustellen:
Auf der Trauerfeier werden Reden über dich gehalten, zum Beispiel von einem Freund, einem Familienangehörigen und einem Kollegen.
Wenn du es dir aussuchen könntest: Was soll über dich gesagt wird?

Während die erste Frage ganz klar in den Mittelpunkt rückt, was dir wichtig ist für den Augenblick, rückt die zweite Frage die längerfristigen Ziele in den Blick. Denn wenn dir nur ein Tag bleiben würde, dann bestände ja nicht die Notwendigkeit, Geld zu verdienen zum Beispiel oder etwas zu investieren. Man täte nur das, was in dem jeweiligen Augenblick wichtig und notwendig wäre.

Aber zum Leben gehört beides. Und zwar in einem ausgewogenen Verhältnis. Auf der einen Seite das Leben in der Gegenwart, den Augenblick zu genießen und in dem Augenblick achtsam zu leben. Und auf der anderen Seite das Verfolgen längerfristiger Ziele, zu denen auch gehört, in einem Moment etwas zu tun, was einem keinen Spaß macht, was eine Investition ist. Zum Beispiele eine anstrengende Ausbildung zu absolvieren oder eine unangenehme Kundenakquise anzugehen. Um so dann längerfristige Ziele zu erreichen und sich zu verwirklichen.

Deshalb also die zweite Frage.

Auch hier gilt: Nimm dir Zeit, sorge dafür, dass du für eine halbe Stunde nicht gestört wirst, stelle dir die Situation so gut es geht vor – auch wenn es erstmal schwer fällt. Und schreibe dann deine Antwort auf.

Diese beiden Fragen zu beantworten, ist sicher nicht leicht. Aber es lohnt sich. Du wirst sehen, es ist befreiend, wenn du weißt, was dir wirklich wichtig ist und was du in deinem Leben gerne tun willst. Wenn dir klar wird, was für dich Ziele sind und wie du anderen Menschen in Erinnerung bleiben willst.

 

Comments 2

  1. Hallo Oliver,
    vielen Dank, dass du an meiner Blog-Parade teilgenommen hast. Sich diese Fragen zu stellen, ist nicht einfach. Aber wenn man sie sich erstmal gestellt hat, ist das sehr befreiend, da gebe ich dir Recht 🙂
    Ich wünsche dir einen glücklichen Tag.
    Liebe Grüsse,
    Nicole

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